TURNIERGOLF

Turniergolfer haben es sicher schon gesehen: Im Scoring Record gibt es neben den üblichen Verdächtigen wie GBE, Spielform, Slope, Course Handicap auch einen PCC. Aber was ist das?

Der PCC (Playing Conditions Calculation, auf deutsch: Course Rating Korrektur) ist sozusagen der Nachfolger von CSA und CBA. Es handelt sich beim PCC um eine statistische Berechnung und wirkt sich in Abhängigkeit von den Spielbedingungen des Turniertages direkt auf den Score Differential aus. Diese Korrektur ist verbindlicher Bestandteil des World Handicap Systems und somit der Handicap-Regeln.

Mit dem PCC wird berücksichtigt, dass am Turniertag nicht immer die statisch-durchschnittlichen Ratingwerte des Platzes gegeben sind. So wird ein Platz mal kürzer, mal länger gesteckt und die Rollbedingungen werden durch trockene bzw. nasse Phasen beeinflusst.

Um die gespielten Ergebnisse an die tatsächlichen Konditionen anzugleichen, gibt es also den PCC. Dabei werden alle Handicap-relevanten Runden des Tages auf der gespielten Golfanlage betrachtet. Aus diesem Grund erfolgt die Berechnung abends und setzt dann die gespielten Ergebnisse ins Verhältnis zu den zu erwartenden Ergebnissen. Eine solche Anpassung kann die Werte -1 bis +3 annehmen.

Beispiel:     Gespielter SD = 19,2
                    PCC   = +2
                    SD mit PCC = 17,2


PS: Der DGV hat dazu ein youtube-Video erstellt, das man sich hier ansehen kann.

zurück