Pitchmarken ausbessern: Ehrensache!

Warum das Ausbessern wichtig ist:

  • Schnelle Heilung: Eine innerhalb von 5 Minuten reparierte Pitchmarke heilt oft innerhalb von 24 Stunden.
  • Langwierige Schäden: Wird sie erst nach 15 Minuten oder später ausgebessert, kann die Heilung bis zu zwei Wochen oder im schlimmsten Fall sogar vier bis sechs Wochen dauern.
  • Spielqualität: Nicht reparierte Male stören den Balllauf nachfolgender Spieler und können das Gras dauerhaft absterben lassen.

 Die richtige Technik (Schritt-für-Schritt):

Um die Wurzeln der Gräser nicht zu beschädigen, darf die Erde nicht nach oben gehebelt werden.

  1. Gabel ansetzen: Stechen Sie die Pitchgabel mit einem Winkel von 45 Grad am äußeren Rand der Vertiefung ein.
  2. Zur Mitte schieben: Drücken Sie den Rand vorsichtig mit der Gabel zur Mitte hin zusammen, um das Loch zu schließen. Nicht hebeln und nach oben drücken! Durch das Hebeln werden die Wurzeln abgerissen und das Gras stirbt ab. Auf diese Weise arbeitet man sich einmal rund um die Vertiefung.
  3. Flachdrücken: Glätten Sie die betroffene Stelle abschließend mit Ihrem Putter.

 

Video: https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/zip1/wetransfer_llambi_hochformat_1-1_einzackig_v3_abspann_dgv-mpg_2022-10-14_1124.zip

 

Ein Golfer verursacht auf seiner Runde durchschnittlich fünf Pitchmarken. Klingt zunächst nicht viel, aber wir sind ja nicht allein auf so einem Golfplatz. Hochgerechnet kommt man auf ganz andere Zahlen. Denn: Ausgehend von durchschnittlich 60 Runden pro Tag entstehen auf einer 18-Loch-Anlage am Tag etwa 300 und in einem Monat rund 9000 Pitchmarken. Muss nicht sein, oder?

Das unmittelbare Ausbessern sollte für den Golfspieler selbstverständlich sein, denn so trägt er dazu bei, den durch sein Spiel entstandenen Schaden sofort zu beseitigen und die Spielqualität der Grüns zu erhalten. Wer seine Pitchmarke ignoriert, verhält sich nicht nur unfair den nachfolgenden Golfern gegenüber, sondern riskiert sogar einen Strafschlag!

Quelle: DGV

 

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